“Apex Legends” startet durch: Kein Ende des Battle Royale-Booms in Sicht

PUBG (Playerunknown’s Battlegrounds) war der unangefochtene König der Battle-Royale-Gaming-Welt. Plötzlich betrat Fortnite die Spiele-Bühne und wie erfolgreich das Spiel seitdem ist, habt ihr ja vermutlich alle mitbekommen. Bereits vor einem Jahr konnte man verkünden, dass in Spitzenzeiten über 4 Millionen Menschen gleichzeitig online waren, die Zahl der insgesamt bei Fortnite angemeldeten Spieler befindet sich im hohen zweistelligen Millionenbereich und Epic verdient längst Milliarden US-Dollar — Fortnite hat sich zu einer reinen Gelddruckmaschine entwickelt.

Klar, dass das Begehrlichkeiten weckt und jeder was vom Kuchen abhaben möchte. Künstler, deren Signature-Moves es ins Spiel geschafft haben, wollen ebenso ihren Anteil wie andere Unternehmen. Also werden natürlich fleißig Spiele mit “Battle Royale”-Modus gelauncht, die jedoch nicht mit den großen, oben genannten zwei Games konkurrieren können. Der Spiel-Modus ist bei all diesen Spieler immer der selbe: 100 Spieler werden auf einem Battleground abgesetzt, sammeln Goodies, Waffen und Munition und versuchen, einen nach dem anderen Konkurrenten zu eliminieren.

Das Spielprinzip ist anscheinend noch nicht ausgereizt oder ausgelutscht, wie jetzt Electronic Arts beweist. Die haben nämlich völlig überraschend in dieser Woche das Spiel Apex Legends von der Spiele-Schmiede Respawn (Titanfall) auf den Markt geworfen. Es ist eine Art Premiere, weil es das erste der großen Unternehmen ist, das ein reines Battle-Royale-Game veröffentlicht.

Man sollte meinen, dass die Böcke, die sich EA in der Vergangenheit vielfach geschossen hat, den Erfolg eines solchen Games behindern könnte, oder dass schlicht irgendwann der Peak erreicht ist und der Battle-Royale-Markt eine gewisse Sättigung erfährt. Das zeichnet sich aber faktisch nicht ab, denn bereits nach drei Tagen erfreut sich Apex  Legends einer Spielerzahl von 10 Millionen angemeldeten Gamern.

In Spitzenzeiten waren über eine Million Spieler gleichzeitig online, ebenfalls ein herausragender Wert für ein frisch gelaunchtes Spiel. Wenn EA es nicht vermasselt, könnte hier also in der Tat ein mächtiger Konkurrent erwachsen, der sowohl PUBG als auch Fortnite ein paar Nutzer abjagt. Wie bei den beiden Platzhirschen ist auch Apex Legends free-to-play, setzt allerdings einen Origin-Account voraus.

EA verkündet bescheiden wie immer auf seiner Seite, dass das Spiel die “nächste Evolutionsstufe des Battle Royale” darstellt. Ob das die Spieler ebenso sehen, wird sich in den nächsten Wochen erst noch zeigen müssen. Der Start ist jedenfalls äußerst verheißungsvoll und es wird spannend sein zu verfolgen, ob Apex Legends wirklich ähnlich groß werden kann wie PUBG und Fortnite — und ob danach dann tatsächlich der Markt gesättigt ist, oder wir mit weiteren Battle-Royale-Überraschungen rechnen dürfen. Frage in die Runde? Spielt jemand von unseren Lesern bereits Apex Legends?

via heise.de

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