Kanzlerin Merkel – wenn das Neuland immer größer wird

Das #Neuland hat eine komplette Generation begeistert und belustigt. Es wurde zum Synonym für das Technikunverständnis der deutschen Bundesregierung. Auch wir nahmen uns diesem Sager an, so wurde Neuland sogar zum Titel für den ersten Podcast von Mobile Geeks bzw. den Podcast von Sascha und Caschy. Seit 2013 wurde das Neuland aber immer wichtiger.

So war es damals noch nicht denkbar, dass das Internet wirklich Meinungen bildet. Heute sind wir soweit, dass wir sozialen Netzwerken und Informationsanbietern bereits die Manipulation von Wahlen vorwerfen können. Angela Merkel ist mittlerweile sogar unter die (Video-) Podcaster gegangen und lässt sich von YouTubern, so jungen Menschen aus dem Internet, interviewen.

Auf der anderen Seite ist sie natürlich dazu gezwungen, sich zu aktuellen Ereignissen zu verhalten. So äußert sie sich natürlich auch zu den aktuellen Entwicklungen rund um 5G. Während sie die Entwicklungen auf dem heimischen Markt weitgehend unkommentiert lässt, äußert sie sich jetzt zu dem Thema Huawei. Hier entspinnt sich derzeit ein immer größer werdendes politisches Thema. Während Donald Trump, der Präsident der USA und damit eines wichtigen Handelspartners, dazu aufruft, den Hersteller zu boykottieren, bietet Huawei auf der anderen Seite leider ernst zu nehmende Technik im 5G-Bereich an.

Angela Merkel zu 5G und Huawei

Der Dreh- und Angelpunkt für Trumps Argumentation ist fehlende Transparenz bzw. der Vorwurf von Spionage seitens des chinesischen Unternehmens. Ohne hier eine Wertung vornehmen zu wollen: Beweise gibt es keine. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Huawei ist mittlerweile definitiv in die Defensive übergangen und versucht, sich weltweit gegen kritische und hinterfragende Äußerungen sowie Berichterstattung zu Wehr zu setzen.

In Tokio hat sich jetzt auch Angela Merkel zu dem Thema geäußert, im Rahmen eines Gesprächs mit Studenten. Dementsprechend “weich” fiel leider auch die Antwort aus. Ihrer Aussage zufolge könne Huawei nur in die Vergabe von Aufträgen einbezogen werden, wenn sichergestellt ist, dass keine Daten an die chinesische Regierung fließen. Man möchte sich aber mit den Chinesen diesbezüglich austauschen, um hier eine Zusage zu erhalten.

Angela Merkel verlässt Facebook

Ein deutlicheres Zeichen gibt es in Richtung Facebook, so hat sich die Bundeskanzlerin dazu entschlossen, ihre Facebook-Seite zu schließen. Dies teilte sie in einem kurzen Video auf der Plattform selbst mit. Der Grund? Etwas überraschend – er liegt nicht bei den Datenlecks, Fake News oder diversen Vorwürfen Richtung geringem Einschreiten bei Pornografie und Propaganda. Viel mehr hat es mit ihrem politischen Amt zu tun.

Nachdem Angela Merkel Ende vergangenen Jahres als CDU-Fraktionsvorsitzende zurückgetreten ist, entschied sie sich jetzt, auch auf Facebook das Feld zu räumen. Sie will weiterhin in den sozialen Netzwerken unterwegs sein – ab sofort jedoch auf Instagram. Dort hat sie schon über 800.000 Follower gesammelt.

Via Reuters

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